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Programmhinweis NDR Fernsehen Titel: Hannover, das. 20 Jahrhundert. Die Jahre 1945 2000. Sendetermin: Sonntag, 07. Februar 11:30 Uhr NDR Fernsehen. Produktion: Zeitecht-Filmproduktion Im Auftrag des NDR Zusammenfassung: Die Dokumention "Hannover, das 20. Jahrhundert. Die Jahre 1945-2000" richtet den Blick auf ein halbes Jahrhundert hannoverscher Geschichte. In einer besiegten und zerstörten Stadt begann für die Hannoveraner die zweite Hälfte des Jahrhunderts. Es endete mit einem historischen Glücksfall: der ersten Weltausstellung „der Expo“ im Jahr 2000. Es waren Zeiten der Extreme: Krieg und Frieden, Aufbruch und Untergang, Wohlstand und Elend, Leid und Zuversicht. Nie zuvor waren diese Gegensätze deutlicher, nie zuvor gab es sie in so rasantem Wechsel. Interviews mit Zeitzeugen, Historikern und Prominenten wie der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder, der Leadsänger der Scorpions Klaus Meine und der Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert begleiten die Zeitreise. Privat zu erhalten bei NDR-Mitschnittdienst/Hamburg Tel.: 01805 117771 ---------------------------------------------------------------------------- Hannover - Das 20. Jahrhundert Schicksalsjahre 1900 bis 1945 Ein Film von Andreas Latzke Der Film erzählt die Geschichte der Stadt Hannover, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts durch Industrialisierung, Urbanisierung und Fortschrittsglaube, aber auch die Zerstörungen im 2. Weltkrieg geprägt wurde. Durch bewegende Zeitzeugenberichte und Orginalaufnahmen werden fünf Jahrzehnte der Stadtgeschichte Hannovers lebendig. (NDR) Privat zu erhalten bei NDR-Mitschnittdienst/Hamburg Tel.: 01805 117771 Sendetermin 7.11.2006 - 23:00 Uhr, NDR ----------------------------------------------------------------------------- HAZ Veröffentlicht am 03.04.2008 Die Stadt in purer Schönheit Ein neuer Film zeigt das alte Hannover. Am Freitag feiert er im Kommunalen Kino im Künsterhaus Premiere. Dieser Film versammelt allen Liebreiz, den die Stadt zu bieten hatte. Das Schloss ist da zu sehen, ein harmonischer Bau, vor dem die Menschen durch den Großen Garten flanieren,...
Der Streifen "Hannover 1930", einer der ersten Stadtmarketing-Filme, zeigt auch das Anzeiger-Hochhaus inmitten von heute nicht mehr existenter Vorkriegsbauten.... dann die Gassen der Altstadt, ein so schiefes wie charmantes Fachwerk-Viertel, das Café Kröpcke natürlich, der vitale Mittelpunkt Hannovers, schließlich die Eilenriede, das noch recht junge Neue Rathaus und das stolze Reichspostamt. All die verblichene Pracht des alten Hannovers: Dieser Film zeigt sie. „Das Gesicht einer Stadt“ heißt das Werk, dem diese Aufnahmen entstammen und das dem hannoverschen Filmemacher Horst Latzke als Grundlage für seinen neuen Film „Hannover 1930“ dient, der heute Abend im Kino im Künstlerhaus uraufgeführt wird. Tatsächlich war „Das Gesicht einer Stadt“ ein von der Stadt mitfinanzierter, 35 Minuten langer Werbefilm, der die Vorzüge Hannovers im ganzen Reich und zum Beispiel auch auf den Passagierschiffen des Norddeutschen Lloyd bekannt machen sollte. „Einen der ersten modernen Imagefilme“ überhaupt nennt ihn Peter Stettner von der Gesellschaft für Filmstudien. Es ist nicht der einzige Film, der in Hannover vor dem Zweiten Weltkrieg gedreht wurde. Die meisten anderen Aufnahmen sind jedoch verloren, und so sind dies heute die einzigen bewegten Bilder, die das alte Hannover vollständig, professionell und in guter Qualität zeigen. Der Film galt lange als verschollen, bis Wissenschaftler im Bundesarchiv in Berlin eine Kopie entdeckten. Mit Hilfe von Förderern der Hannoverschen Volksbank, der Dannenberg Immobilienhandel GmbH und der Gesellschaft für Filmstudien hat Latzke daraus nun einen neuen Film gemacht, in dem er sämtliche alten Ansichten verwendet und diese um einen eigenen Kommentar, neue Aufnahmen und Interviews mit Experten ergänzt hat. Unter anderem kommen Stadtarchivleiter Karljosef Kreter und der Leiter des Historischen Museums, Thomas Schwark, mit historisch Erläuterndem zu Wort, aber auch Oberbürgermeister Stephan Weil und Zoo-Chef Klaus-Michael Machens. An manchen Stellen spannt Latzke dabei einen arg weiten historischen Bogen, der vom Jahr 1930 auch durchaus mal bis zu den Pestepidemien des Mittelalters reichen kann. Andererseits bietet der Film somit auch anschaulich erzählte Einblicke in Epochen der hannoverschen Geschichte, die weit jenseits der dreißiger Jahre liegen. Für Latzke, der seit knapp 50 Jahren Filme über Hannover macht, war die Arbeit an „Hannover 1930“ etwas Besonderes. Zwei Jahren vergingen von den Anfängen bis zum letzten Schnitt des Films, in denen es nicht einfach darum ging, die alten Aufnahmen modernen Sehgewohnheiten anzupassen. „Ich habe großen Respekt vor den Filmemachern von damals“, betont er. Bewegt haben ihn die Bilder aber auch noch aus einem anderen Grund: Sie sind genauso alt wie er selbst Horst Latzke wurde 1930 geboren. Der Film „Hannover 1930“ feiert Freitagabend um 18 Uhr im Kino im Künstlerhaus Premiere. Als Vorfilm wird das Fragment „Der Kriminalfall in Hannover 1924“ gezeigt. Es sind allerdings nur noch wenige Karten an der Abendkasse erhältlich. Eine weitere Vorführung ist für den 6. Juni geplant. Außerdem ist die DVD „Hannover 1930“ ab sofort für 19 Euro im hannoverschen Buchhandel erhältlich. Von Thorsten Fuchs/HAZ |
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